Mein Anliegen– Eines ist in Allem und Alles ist in Einem –
Manches Mal schon wurde ich gefragt: „Was zieht Dich nach Afrika, was suchst Du dort?“
Bis zum heutigen Tage weiß ich keine, in einen kurzen Satz passende, hinreichende Antwort. Obgleich ich diese Frage in den zurückliegenden Jahren selbst spürte, vermag ich den Ursprung des fernen Rufes nur schemenhaft zu erkennen. Vielleicht sind es die Jahrtausende die seit dem Aufbruch aus Afrika noch immer in uns leben und diesem riesigen Kontinent nichts von seiner Wärme und seiner Faszination nehmen konnten.
Ist es das Leuchten in den Augen der Menschen und insbesondere der Kinder, in die ich erstmals in Madagaskar blickte?
Ist es der Teil unserer Welt in dem Träume und Phantasie noch leben, in dem sie lebendiger Teil des Ganzen sind. Vielleicht ist es das was die Augen so glänzend macht.
Die Faszination die von Afrika und seinen Menschen ausgeht ist schwer in Worte zu fassen. Selbst Bilder geben sich mühevoll. Fernab von bekannten Klischees gibt es etwas, was sich von diesen entfernt, sobald man die bekannten Orte, Wege und Stätten verlässt um sich dem ruhigen Fluss der Zeit anzuvertrauen.
Das Unbekannte, das Neue - es gibt es noch, wenngleich unsere Karten keine weißen Flecken mehr dulden. Ständig entstehen sie im Gehen durch diese Welten aufs Neue.
Alle Wege die sich mir in den schier unendlichen Weiten öffneten waren von mir nicht vorgeplant, entstanden unerwartet, oft überraschend.
Häufig waren all die Begegnungen und Erlebnisse, all das Erfahrene Anlass dafür , dass Vorgefasstes und scheinbar Bewährtes im Augenblick des Sehens und Erlebens hinweggefegt wurde.
Alte und seit Tausenden von Jahren bewährte Traditionen, soziale Gefüge und Strukturen die sich z. Teil grundlegend von den uns vertrauten unterscheiden. Vertraut anmutend und doch im selben Augenblick fremd. Nicht nur einer anderen Welt, auch einer anderen Zeit steht man gegenüber und ist zugleich mittendrin. Mit etwas Geduld und dem Vertrauen auf Kommendes kann es gelingen für die kurze Weile eines Besuches wieder Teil dessen zu sein.
Die Zeit folgt ihren Regeln, denen sich Menschen seit jeher anvertraut haben. Diesem Fluss folgen sie noch heute und so gleicht manche Reise dem Flug in einer Zeitmaschine.
Nicht nur im Alleinsein und dem Gegenüber von Jahrtausende alten Pyramiden aus dem Reich Kusch, dem früheren sagenhaften Goldland der ägyptischen Pharaonen, im riesigen Sudan.
Dies auch im Schatten des großen Mango inmitten der Wartenden auf dem Platz eines ungenannten Dorfes oben am Sambesi im fernen Mocambique nach dem großen Wasser.
Dabeisein wenn die Trommeln in Foumbuoni ihren Ruf nach den in der Fremde Arbeitenden über den Indischen Ozean schicken um sie zur Grand Mariage, der Großen Hochzeit auf den Inseln der Comoren rufen.
Auch Rückschau halten was Männer wie die Brüder Denhardt nach Afrika rief. Ihre Spuren verfolgen, schauen was damals geschah und wie die Insel Helgoland tatsächlich zu Deutschland kam.
Dem Betrachter, dem Zuschauer und Zuhörer etwas davon zu vermitteln und aufzuzeigen, ihm einen Einblick dahin zu geben ist meine Absicht.
Die Vorträge richten sich an all jene die sich für fremde Länder und Kulturen interessieren. In diesen Kreis eingeschlossen sind alle Altersgruppen, Bildungseinrichtungen, wie z. B Schulen, auch Einrichtungen für Menschen die altersbedingt oder aus anderen Gründen das in der Ferne Liegende nicht besuchen können. Ich schließe dabei bewusst auch Institutionen und Vereine, Unternehmen, und Clubs mit ein.
Gern bin ich bereit das Vorzutragende auf den jeweiligen Zuschauer- / Zuhörerkreis abzustimmen.
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