Unter dem Kreuz des Südens
Madagaskar
Hauch des Unerklärbaren

 

Unter dem Kreuz des Südens  – Madagaskar –  Hauch des Unerklärbaren

 

Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Erde. Frühzeitig gebar vor Jahrmillionen Gondwana sein liebstes Kind, welches von da an ein eigenes und geheimnisvolles Leben begann.

 

Seit jener Zeit ging die Natur andere Wege.

 

Ein isoliertes Labor in dem eine andere Version der Schöpfungsgeschichte geschrieben wurde. Etwa 85 % aller Pflanzen gibt es nur hier. Gleiches trifft auf die noch ungezählten Tierarten zu.

 

Sieben Vegetationszonen durchlaufen das Land und schaffen so eine einzigartige Welt.

 

Girlanden von zarten Orchideenblüten des tropischen Regenwaldes reichen sich fast die Hand mit den stachligen Kakteenbäumen der benachbarten Halbwüsten.

 

Frühmorgens, wenn man im Dämmerlicht in den tropfnassen Bergregenwald von Périnet aufbricht, hört man das sirenenhafte Singen der Indris.

 

Wie Stimmen aus einer anderen Welt schallt es ohrenbetäubend durch die ruhigen, sich im leichten Wind wiegenden, Baumkronen.

 

An der Nordspitze der Insel liegt das frühere Diego-Suarez. Dort findet sich eine bezaubernde, in drei Teile gegliederte Bucht, die eines der Verstecke für Piraten gebildet hat.

 

Phantastische Sandstrände mit kilometerlangen Palmenreihen lassen die vielen Inseln um Madagaskar wie Traumparadiese erscheinen.

 

Nosy Bè ist eine von Ihnen, eine der schönsten. Hier befindet sich das weltweit größte Anbaugebiet des Ylag-Ylang, einem der wichtigsten Parfümgrundstoffe unsere Welt.

 

Die Tsingys von Ankarana, die spektakulärsten Karstgebirge der Welt. Sie werden nur noch von den etwa im Jahr 2000 entdeckten Roten Tsingys übertroffen.

 

Land der Vanille. Nur die Bourbone-Vanille kommt aus Madagaskar. Sie hat ihren Namen von der heutigen Insel Reunion. Früher hieß sie Il dè Bourbone.

 

Madegassische Vanille ist die beste. Madagaskar hat die größten Anbaugebiete und ist der größte Exporteur dieser eigentlich mittelamerikanischen Orchideenfrucht.