Zeitz:
Dom- und Residenzstadt an der Weißen Elster


Bild-Text-Band
von Carlo Böttger
mit einem Essay von Wilhelm Bartsch
Mitteldeutscher Verlag Halle, 2009
128 S., geb.
ISBN 978-3-89812-595-6
Preis: 19,90 Euro
(leider nicht mehr verfügbar)


Das tausendjährige Zeitz an der Weißen Elster war als Bischofssitz (seit 968) und Handelsplatz schon frühzeitig von überregionaler Bedeutung. Auch in späteren Jahrhunderten – etwa als Residenz der Herzöge von Sachsen-Zeitz im 17. Jahrhundert – konnte die Stadt sich weiter entfalten. Mit seinem Dom St. Peter und Paul, der Michaeliskirche, dem Schloss Moritzburg, dem Gangsystem „Unterirdisches Zeitz“ und vielen anderen Sehenswürdigkeiten ist Zeitz jederzeit einen Besuch wert. Der Fotograf Carlo Böttger gibt mit seinen Aufnahmen einen Vorgeschmack darauf, während der hallische Schriftsteller Wilhelm Bartsch sich der Stadt literarisch nähert. Dabei werden auch die Dörfer und Orte der unmittelbaren Umgebung in Augenschein genommen, die u.a. mit schönen Kirchen aufwarten. Dazu gehören Zangenberg, Haynsburg, Spora, Pötewitz, Schkauditz, Kayna, Heuckewalde und Droyßig.

 


Pressestimmen


"Der neue Bildband über Zeitz vereint Zeitzer Bildmotive mit einem nachdenklichen, empfindsamen und trotzdem informativen Text. (...) Dem Fotografen gelingt es, nicht nur wichtige Denkmäler, sondern auch die Umgebung, die Region, mit Kirchen und Fachwerkhäusern zu dokumentieren. (...) Als gebürtiger Zeitzer, der nur in großen zeitlichen Abständen seine Heimat besucht und entsprechend zufällig über diese Stadt nachsinnt, ist der Essay von Wilhelm Bartsch eine unerwartete Begegnung mit Zeitz. (...) Der „Besucher“ Bartsch wird vielen Zeitzern - vielleicht besonders den ehemaligen – aus dem Herzen sprechen. Seine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der jüngeren Geschichte erreicht eine Genauigkeit, die wohl ohne diese respektvolle Distanz nicht zu haben wäre. Es gelingt ihm auf einfühlsame Weise, Dichtung und Dichter mit der Stadt - mit der Landschaft- zu verweben. Wir begegnen Novalis und Imre Kertesz in ihren Beziehungen zu Zeitz und erkennen eine ganz andere Dimension dieser Landschaft. Dankbar habe ich die Erläuterungen zu den einzelnen Abbildungen von Hans-Joachim Richter aufgenommen, denn vieles über meine Heimat habe ich einfach nie gewusst oder gehört."
Prof. Dr. habil. Manfred Zoller, Bergisfelde (Leserbrief, erschienen in der Mitteldeutschen Zeitung, 20. August 2009)

"Den neuen Band über die Stadt Zeitz sollte man entspannt auf dem Sofa liegend genießen. Dieses Buch lädt dazu ein, die Stadt an der Weißen Elster mit anderen, auch ungewohnten Blicken neu zu sehen, sich für die Entdeckung der verschiedenen Gesichter Zeit zu nehmen. Denn Schönes scheint oft im Verborgenen."
Constanze Matthes im Naumburger Tageblatt (Burgenland-Journal), 28. Februar 2009